Bislang ist die Teilnahme zwar nur mit einer Einladung möglich, und doch haben Sie bestimmt bereits von Google+ und den Bemühungen gehört, Facebook und Twitter beizutreten (oder die beiden sozialen Netze direkt zu übernehmen). In den Monaten vor dem Launch von Google+ implementierte Google berets den “+1″-Button, sodas Nutzer angeben konnten, welche Seiten ihnen besonders zusagten, um so viele Rohsaten die möglich über den gesellschaftlichen Wert und die Beliebtheit diverser Seiten herauszufinden, bevor Google+ für jedermann zugänglich wurde. Noch vor dieser Neuerung wurde die Echtzeitsuche eingeführt, die auch Ergebnisse aus Twitter, Blogs und Facebook einbeziehen konnte. Google scheint den immensen Wert sozialer Netzwerke im Web erkannt zu haben.

Der +1-Button wird sich in Zukunft noch auf die Suchergebnisse auswirken, das ist sicher. Vergleichbar ist er mit den Likes von Facebook oder den Tweets von Twitter, die derzeit ebenfalls die Suchergebnisse beeinflussen, zeigen sie doch die Beliebtheit einer Seite an.

Google ist sehr dahinter her, dass Webseiten den +1-Button einbinden, sodass Entwicklungen nachvollzogen werden können. Der +1-Button wird ebenfalls Einzug ins Suchmaschinenranking sowie in alle Google+-Feeds finden. Unternehmer und Marketing-Fachleute sollten nun also bedenken, dass die Kunden positive Erfahrungen machen und so viele wie möglich den +1-Button betätigen, da das den Unternehmenserfolg voranbringt (und natürlich auch die Reputation).

Die Einführung des +1-Buttons war für Google natürlich nur ein Testballon. Und doch könnte sich dieser Button als Brücke zwischen den sozial orientierten Seiten und den dazugehörigen Tools auswirken, die hinsichtlich der Suchergebnisse nicht unwichtig sind.

Rand Fishkin, Geschäftsführer von SEO Moz, fasste den Beschluss, einige Theorien zum Thema der sozialen Netzwerke und der Suchergebnisse zu erproben. Er gab einige nicht indizierte URLs über Twitter frei, sowohl vor als auch nach der recht unzeremoniellen Abschaffung der Echtzeit-Suchfunktion durch Google. Fishkin wiederholte die Versuchsreihe, dieses Mal jedoch mit Google+. Dann bat er seine Followers auf Twitter und Google+, den Beitrag zu teilen – das Ergebnis war, dass sie ihn nicht außerhalb der Stammseite weitergeben konnten.

Das Ergebnis der Versuchsreihe dürfte nun wohl lauten, dass Google vielleicht die Echtzeitsuche fallen gelassen hat, und doch wirken sich weiterführende Tweets sowie Erst-Tweets auf die Indizierung einer Seite aus. Fishkins Test-Seite auf Google+ lag bei Google bereits nach wenigen Stunden auf dem ersten Rang. Das wiederum zeigt, dass Google+ durchaus dazu in der Lage ist, Seiten zur Indizierung zu bringen, wenn auch nicht so schnell, wie Twitter das leisten könnte.

Am spannendsten an Google+ erscheint aber dennoch die “Google Circles”-Funktion, die möglicherweise noch interessante Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung haben könnte.

Die “Circles”-Funktion ist deswegen so spannend, da sie den Nutzern die Möglichkeit bietet, mit anderen zu teilen, die in bestimmten Gruppen sind, also in Circles. Diese werden von den Google+-Nutzern ins Leben gerufen. Mitglieder können von nun an die Seiten sehen, die die anderen Mitglieder ihres Circles mit dem +1-Button markiert haben. Und gerade darin liegt auch das immense Potenzial dieser Funktion: Die Nutzer lassen sich immerhin leichter davon überzeugen, eine Entscheidung zu treffen oder einen Kauf zu tätigen, sobald sie sehen, dass die anderen Mitglieder ihres Circles den Gegenstand positiv bewertet haben. Diese Gruppenmitglieder kennen sie schließlich und legen viel Wert auf deren Meinungen und Ansichten. Die meisten Nutzer vertrauen sehr wahrscheinlich auf die Meinung einer Person, die sie kennen, als auf den Bericht oder die Empfehlung eines Fremden, dem sie nie begegnet sind. Langfristig wird sich Circles natürlich weiterentwickeln, ausgereifter und leichter zugänglich werden, da immer mehr Daten der Nutzer hinzukommen – und diese Daten werden verwendet, um effektiv eine neue SEO-Strategie zur Vermarktung aufzubauen.

Google hat im Grunde genommen die Idee hinter einigen seiner Konkurrenten im Bereich Social Media genommen und sich die erfolgreichen Features daraus angeeignet, um die Suchmaschine an den echten Menschen anzupassen. Google+ und der +1-Button ermöglichen es Nutzern nun, die Online-Aktivitäten selbst mit zu beeinflussen, und gerade deswegen werden sie sich auch auf die Suchergebnisse auswirken. Viele Experten gehen bereits jetzt davon aus, dass Google+ keinerlei Auswirkung auf die Suchmaschinenoptimierung haben wird, denn sie denken dabei an Google Wave und weitere Versuche aus der Vergangenheit durch Google, in den Bereich Social Media einzusteigen – und zwar als führender Anbieter. Sie gehen nun davon aus, dass auch dieser neue Versuch keine echten Resultate präsentieren können wird. Noch ist es zu früh, ein eindeutiges Statement dazu abzugeben, wie nützlich oder effektiv sich Google+ und der +1-Button auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken würden, auch wenn man von früheren, fehlgeschlagenen Versuchen ausgeht und in diesen eine Grundlage dafür sieht, dass Google+ auch keinen durchschlagenden Erfolg bringen wird, sondern höchstens ein sehr kurzsichtiger Versuch ist. Tatsache ist jedoch, dass soziale Faktoren bereits eng mit der Suche zusammenhängen – es ist also wahrscheinlich, dass sich diese Entwicklung fortsetzt, denn die dazugehörigen Seiten nehmen immer stärker an Bedeutung zu. Die Art und Weise des Menschen, im Internet miteinander in Kontakt zu treten, entwickelt sich ebenfalls immer weiter und wird Neuerungen nach sich ziehen. Ob Google+ nun die bisherigen SEO-Methoden vollkommen revolutioniert oder lediglich eine Koexistenz mit ihnen führt, bleibt also eine Frage, die nur die Zeit beantworten kann. Das immense Potenzial der neuen Funktionen und ihre langfristige Auswirkung sind jedoch Themen, die wohl auf jeden Fall wichtig sind – die Ranking-Methoden verändern sich bereits jetzt aufgrund des +1-Buttons und werden vermutlich eine ganz neue Methode der Suchmaschinenoptimierung nach sich ziehen.

Das Suchmaschinen-Marketing ist ein Fachgebiet, welches während Marketing-Kampagnen fortlaufend übersehen wird. Trotz der zahlreichen Berichte, die Fallstudien, Ratschläge und Einblicke über die mannigfaltigen Vorteile des Suchmaschinen-Marketings enthalten, wird es in den Randbereich der Marketing-Kampagnen von Markenprodukten vertrieben. Ich denke, dass dies teilweise daran liegt, dass Unternehmen das Suchmaschinen-Marketing und SEO nicht verstehen. Dadurch nehmen sie automatisch eine ablehnende Haltung ein, wenn sie gefragt werden, ob sie Zeit dafür einplanen oder Budget in der Richtung einsetzen möchten. Trotzdem würde diese Theorie funktionieren, wenn die sozialen Medien nicht einen solchen Einfluss hätten. Ihre Nutzung als Marketinginstrument erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dennoch wissen nur wenige Unternehmen zum einen, wie sie am besten einzusetzen sind und zum anderen, wie ihre Effektivität oder ihr ROI gemessen wird.

Das Suchmaschinen-Marketing stellt ein fantastisches Netzwerk zur Unterstützung zu mehr standardmäßigen Marketing-Kampagnen wie das Direktmarketing dar. Da jedoch die Popularität von digitalem Marketing zunimmt, teilweise dank der Bedeutung von sozialen Medien, könnte der Wert des Suchmaschinen-Marketings möglicherweise endlich erkannt werden. Diese Änderung könnte auch von Googles Vorstoß mit Google +1 in die sozialen Medien angespornt sein. Google +1 verbindet die beiden Fachgebiete und zeigt hoffentlich nicht nur den wahren Wert der sozialen Medien, sondern ebenso die Bedeutung des Suchmaschinen-Marketings in einer Marketing-Kampagne. Es kann nicht bezweifelt werden, dass Google einen beeindruckenden Einfluss hat. Google hat sich, wie auch die sozialen Medien, in unsere Lebensweise integriert, sodass durch die Verbindung der beiden nicht nur eine Differenzierung zu anderen sozialen Medien eintrat, Google könnte so auch dafür sorgen, dass die Unternehmen endlich den Wert des Suchmaschinen-Marketings erkennen.

Falls Sie dies lesen, sind Sie an SEO interessiert. Und falls Sie an SEO interessiert sind, wissen Sie, was Anchortexte sind. Wenn Sie Links zu Ihrer Webseite sichern, kann der Anchortext der Website des Links wichtig sein. Ich sage kann, da es eindeutig ist, dass neben dem Anchortext auch der Inhalt der Seite relevant ist.

Wenn Sie darüber nachdenken, wird Ihnen bewusst, dass unzählige Links, die sehr spezifische Anchortexte verwenden, zu 100 % unnatürlich sind. Das liegt darin begründet, dass natürliche Linkprofile von einem Webseitenbetreiber durch natürliches Verlinken erzeugt werden. Webseitenbetreiber werden Phrasen wie “das”, “hier”, “diese Webseite”, “diese Homepage”, “hier klicken” und so weiter verwenden und nicht “billige Flüge kaufen”, “Versicherungsangebot bekommen” oder “bester Florist in Mannheim” benutzen.

In der Theorie sollten Phrasen eingesetzt werden, welche die Seite oder den Inhalt beschreiben, den sie verlinken. Das ist zumindest so ziemlich das, was W3C von den Betreibern von Webseiten möchte. In der Praxis ist das jedoch nicht der Fall.

Es ist naheliegend anzunehmen, dass Google und seine Konkurrenten wissen, dass ein natürliches Linkprofil nicht mit Texten, die über zahlreiche Schlüsselwörter verfügen, angefüllt ist. Falls Sie also möchten, dass Google Ihren Webseiten traut, sollten Sie das in Ihre Überlegungen einfließen lassen.

Um diese Theorie zu überprüfen, führten wir etwas Link Building für unsere eigene Seite durch. Dabei fanden wir heraus, dass ein Übermaß an Schlüsselbegriffen einen negativen Einfluss auf die Seite hatte, mit der wir experimentierten. Dies ist zwar kein schlüssiger Beweis, wir sind allerdings ziemlich davon überzeugt.

 

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